Auch in diesem Jahr hieß es für uns wieder "Leinen los" für eine tolle Schiffsreise.
Mit der MSC Poesia auf eine kleine Kreuzfahrt nach Oslo und Kopenhagen. Start war wieder im Kieler Hafen.

In Kiel angekommen sieht man schon die Riesenpötte und fühlt und schmeckt die Seeluft.

Die MSC Poesia ist das neueste und größte Schiff der Flotte. Es bietet Platz für ca. 3000 Passagiere und rund 1000 Besatzungsmitglieder.

WARNUNG FÜR NEUE "SEEFAHRER":
KREUZFAHRTEN KÖNNEN SÜCHTIG MACHEN!!!
Kaum hatten wir unsere Kabine bezogen, ertönten zum Start der Reise die Alarmsirenen. Die obligatorische Seerettungsübung stand an.

Schnell hatten wir unsere Rettungswesten fachgerecht angezogen und begaben uns zum Sammelpunkt.

Wir sind zur Rettung bereit.
Zum Glück war es nur eine Übung und wir konnten die gesamte weitere Seereise ohne Komplikationen genießen.

Zunächst fuhr unsere 300m lange MSC POESIA durch die Kieler Förde - vorbei am Fährschiff und an Laboe.

Auch die vielen kleinen Strände und das Ehrenmal zogen an uns vorbei.

Aber aufgepasst!
Wir wurden von Land aus beobachtet.

Moni, Bärbel, Klaus und Gerd machten zur gleichen Zeit Urlaub in Laboe.

Gerd zoomte mit dem Teleobjektiv das Schiff näher ran und konnte so Gisi auf dem Balkon unserer Kabine orten.
Und sie winkte und winkte...
Am Abend stand gleich der Empfang durch den Kapitän im Theater der Poesia auf dem Programm.

Hier fühlt man sich wirklich nicht wie auf einem Schiff sondern wie in einem modernen Theater.

Hier fanden jeden Tag kostenlose Abend-Shows für die Passagiere statt.

Der Kapitän Giacomo Romani stellte uns seine Offiziere vor und begrüßte uns an Bord.


Mit einem markigen "Salute" wünschte er uns eine schöne Seereise.
Derweil fuhr der riesige Liner ruhig durch die Ostsee in Richtung Atlantik und nach Oslo.

Die kleinen Inseln im Oslofjord sind wirklich malerisch.

Günni läßt es sich auf dem Balkon unserer Kabine in der Morgensonne gut gehen und studiert das Tagesprogramm.

Auf dem großen Pool-Deck in der 13. Ebene war natürlich auch schon ein geschäftiges Treiben.

Im Pool, auf der Liege oder an der Bar ist das Leben an Bord recht vergnüglich.


Ein erfrischender Cocktail an der frischen Seeluft schmeckt besonders intensiv.


Das findet auch Gisi und nimmt einen ordentlichen Schluck.


Die Fahrt durch den Fjord mit der wunderschönen Landschaft ist schon ein einmaliges Erlebnis.


Bei dem schönen Wetter haben wir die Anfahrt auf Oslo wirklich sehr genossen.



Ein schönes Erinnerungsfoto gehört natürlich auch dazu. Vielen Dank an den "Kameramann" für die schöne Aufnahme.








Im Hafen von Oslo erwartet uns schon ein Schiff der AIDA-Flotte. Es sollte uns auf der ganzen Fahrt vorausfahren.


Unglaublich. Das Riesenschiff legt praktisch mitten in der Stadt an. Das bekannte Rathaus ist zum Greifen nahe...

Auf unserer Stadtrundfahrt kamen wir natürlich am Parlamentsgebäude und am Grand Hotel vorbei.

Hier hatten wir im letzten Jahr übernachtet und...

...im Grand Cafe gefrühstückt. Das war auch toll gewesen.


An der Universität vorbei ging es hinauf auf den Osloer Hausberg mit der Sprungschanze am Holmenkollen.

Von hier oben gibt es einen schönen Ausblick auf Oslo und den Hafen.


Vom Denkmal für einen verdienten Natürschützer aus ging es dann wieder hinunter in die Stadt.
Der beeindruckende Vigelandpark war das Ziel.

Der bekannteste Bildhauer Norwegens, Gustav Vigeland, hat seine gesamten Skulpturen...

...und die einzigartigen Lebenszyklen der Stadt bereits zu Lebzeiten gestiftet.


Die Skulpturen aus Granit zeigen nackte Menschen einzeln und in Gruppen in allen Lebensabschnitten und sind wirklich beeindruckend.

Und sie veranlassen Besucher aller Altersgruppen hier zu posieren. Das hat der Künstler auch so gewollt.




Unser Reiseleiter, ein erfahrener Kenner des Parks, erläuterte uns die einzelnen Werke und ihre Bedeutung.



Dann stand ein Besuch im Rathaus an. Ein roter Teppich lag bereits davor - leider nicht für uns. Sondern für den bevorstehenden Empfang von Königin Beatrix der Niederlande. Schade, schade.

Aber dann galt es noch die bekannte Akershus-Festung zu erobern. Dies ist den Feinden Norwegens nie gelungen.

Die Kanonen sind schon in Stellung gebracht.

Hier gibt es einen wunderbaren Überblick auf den benachbarten Hafen.


Da guckt auch schon keck unser Schiff hervor...

Gisi posiert noch einmal vor der Hauptwache in Oslo.

Jetzt geht es noch durch diesen Torbogen den Weg hinunter und schon wartet die MSC Poesia wieder auf uns.

Ciao Amore Oslo. Der Abschied fällt schwer.

Nach Showprogramm und Feinschmecker-Menü sowie einem Absacker in der Bar ist es dann Zeit zum Schlafen.

Die nordische Mittsommersonne geht nur für kurze Zeit unter. Ein wunderbarer Ausblick...

Und über Nacht hat unser fleißiger Kapitän Giacomo Romani sein Schiff sicher in den Hafen von Kopenhagen gesteuert.

Auch hier ist ein Anlegepunkt für viele Ozeanriesen.

Wir genießen wieder einmal unseren Balkon und die nordische Sonne.


Je oller, je doller!!!

Dann gehts wieder in die Poolebene zum Relaxen.


Bis die Passagiere von der Stadtrundfahrt zurückkommen, haben wir hier eine ruhige Zeit.

Dann stand auch schon der letzte Abschiedsabend auf dem Programm.

Durch die illuminierten Empfangshallen führte uns der Weg zum letzten Gourmet-Menü ins Restaurant "Le Fontane" auf Deck 5.

Wir hatten mit vier "rheinischen Mädels" und einem Ehepaar aus Offenbach sehr angenehme Gäste an unserem Tisch.



So haben wir noch mal kräftig mit Vorspeise, Suppe, Pasta bzw. Risotto, Hauptgericht und Nachtisch zugeschlagen.
"Ab morgen wird gefastet" sagte die ganze Tischgemeinschaft...




Natürlich mußten wir uns auch noch in den verschiedenen Musikbars und Clubs verabschieden.

Endstation war diesmal die Zebrabar.



Es war wieder schön auf See. So eine Kreuzfahrt macht immer wieder Spaß. Und für nächstes Jahr haben wir da auch schon so gewisse Vorstellungen...
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